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Pressemeldung

 

Nachhaltigkeitsinitiative unterstützt Imker im Vogelsberg

 

Blütenhonig der neuen Regionalmarke ab sofort auch in ausgewählten REWE-Märkten erhältlich

 

3. September 2018 – Mit dem 5. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 6. September startet die Nachhaltigkeitsinitiative „Nähe ist gut“ offiziell mit dem Verkauf des Honigs aus dem Vogelsberg in zwei ausgewählten REWE-Märkten. Den Auftakt zum Verkauf des Blütenhonigs der neuen Regionalmarke machen die Märkte in der Löbergasse in Alsfeld sowie in der Hansaallee in Frankfurt. In beiden Märkten wird es am 6. September Kostproben und Hintergrundinformationen an Infoständen geben. Weitere Märkte im Vogelsbergkreis sowie Raum Frankfurt werden den Honig in Kürze ebenfalls anbieten.

 

Das Honig-Projekt initiiert haben der Vogelsbergkreis und die Nachhaltigkeitsinitiative „Nähe ist gut“. Die Initiative von Hassia, Schwälbchen und REWE engagiert sich seit zwei Jahren für den in Hessen und Mitteleuropa einzigartigen Naturraum. Ziel ist es, die gefährdeten Bergmähwiesen im Vogelsberg zu erhalten und ihre Biodiversität zu schützen. Dabei kommen Insekten beziehungsweise Bienen eine besondere Bedeutung zu, die sich hier im Honig unmittelbar zum Wohl des Menschen manifestiert. Gleichzeitig möchte die Initiative wirtschaftliche Impulse für die Region geben und den Vertrieb regionaler Produkte über die großen Lebensmittelmärkte stärken.

Insgesamt beteiligen sich derzeit 7 Imker mit einer Gesamtmenge von rund einer halben Tonne Honig an dem Projekt. Ein weiterer Ausbau ist geplant, sowohl was die Honigmenge angeht, als auch den Vertrieb weiterer Produkte unter der neuen Regionalmarke.

 

Die Bergmähwiesen als besonders schützenswerter Naturraum

 

Die Bergmähwiesen im Vogelsberg bestechen durch ihre einzigartig große Artenvielfalt. Auf einer Fläche von 25 Quadratmetern kommen bis zu 61 Pflanzenarten vor. Viele der Pflanzen stehen unter Naturschutz. Sie bieten Lebensraum für seltene Vogel-, Schmetterlings- und Insektenarten. Dabei ist das Naturwunder erst durch die schonende und naturnahe Bewirtschaftung des Menschen entstanden und wird bis heute bewahrt. Die Landwirte mähen die Wiesen in Jahrhunderte alter Tradition zu ganz bestimmten Zeitpunkten ein- bis zweimal im Jahr und ermöglichen damit die große Pflanzenvielfalt. Für die Bergmähwiesen ist der Mensch sowohl als Landnutzer als auch als Naturschützer wichtig. Beendet der Mensch die Bewirtschaftung, so verschwindet auch diese einzigartige Natur. Ohne Pflege würden die Flächen verbuschen, verbrachen und schließlich durchsetzungsstarke Pflanzen schwächere Pflanzen verdrängen. Eine zu frühe Mahd oder die Mahd in zu kurzer Abfolge lässt Kräuter und Pflanzenarten verschwinden, die noch nicht samenreif sind und sich so nicht vermehren können. Für die Weidetiere sind die frischen Gräser und Kräuter mit den wertvollen Nährstoffen sowie das gewonnene Heu ein Gourmetfutter.

 

Immer informiert: Die Bergmähwiesen News

 

Mit dem Verkaufsstart des Blütenhonigs aus dem Vogelsberg feiern auch die „Bergmähwiesen News“ Premiere. In Form eines Newsletters können sich Fans des Bergmähwiesen-Pfads und seiner artenreichen Umgebung über aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Ankündigungen informieren. Die erste Ausgabe ist kürzlich erschienen, wer auf dem Laufenden bleiben möchte, was sich im Vogelsbergkreis tut, kann sich hier für die Bergmähwiesen News anmelden.

Sollten Sie Interesse an einem vertiefenden Gespräch mit einem Vertreter der Nachhaltigkeitsinitiative haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Weitere Infos zu „Nähe ist gut“ und den Bergmähwiesen finden Sie unter:

 

www.bergmähwiesen.de

www.naehe-ist-gut.de

www.facebook.com/Naehe.ist.gut

 

 

INFO: Gesamte Pressemitteilung auch hier als PDF zum Downloaden